Endoskopie

Die Endoskopie hat in der Tiermedizin in den letzten Jahren eine enorme Bedeutung erlangt. Mit dieser Medizintechnik ist es möglich direkt unter Sichtkontrolle Organe zu beurteilen und gezielt Gewebeproben und bakteriologische Tupferproben zu entnehmen.

Die Belastung für Ihr Tier ist hierbei sehr gering, da mit „Schlüsselloch-Technik" gearbeitet wird.
Wir haben ein besonders großes Spektrum an wertvollen Endoskopen der Fa. Storz, Tuttlingen.
So sind wir in der Lage sowohl Untersuchungen besonders kleiner Organe, wie Nasenhöhle, Harnblase und Gelenke, bis hin zu großen, wie Magen, Bauchraum und Bronchien durchzuführen.

Unsere große Ausstattung ermöglicht ein breites Spektrum in der Anwendung, von der kleinen Katze bis zum großen Hund.
Unsere kleinsten Endoskope messen nur 1,9 mm, die größten 10 mm. Wir verwenden ebenfalls die neuesten flexiblen Video-Endoskope und erhalten hierdurch wesentlich bessere Bildqualitäten, als mit herkömmlichen Fiberglasoptiken.

Endoskopie



Folgende Verfahren sind möglich:

  • Arthroskopie (Gelenke)
  • Bronchioskopie (Bronchien, Luftröhre)
  • Coloskopie, Duodenoskopie (Dickdarm, oberer Dünndarm)
  • Gastroskopie (Magen), prophylaktische minimal-invasive Gastropexie (Fixation des Magens) zur Vorbeugung einer Magendrehung
  • Laparoskopie (Bauchraum)
  • Otoskopie (Ohrkanal)
  • Rhinoskopie (Nasenhöhlen)
  • Thorakoskopie (Brustraum)
  • Zystoskopie (Harnblase), unser neustes Endoskop (2009) ermöglicht die Untersuchung bei an FLUTD erkrankten Katzen.

Die endoskopischen Bilder und evtl. Videosequenzen werden über eine Kamera übertragen und zentral digital gespeichert.